Glück aus der Sicht eines Wirtschaftswissenschaftlers Mathias Binswanger beschreibt in seinem Buch den zuerst empirischen Zusammenhang zwischen Einkommen und Glück, dann sogenannte Tretmühlen", die Glück versprechen, es aber letztlich verhindern und abschließend Maßnahmen, wie man diesen Tretmühlen" entfliehen kann. Dies macht er aus der Sicht des Wirtschaftswissenschaftlers. Diese Perspektive ist es auch, die dieses Buch aus den vielen Werken über das Glück hervorheben. Leider ist für mich nicht immer ersichtlich gewesen, welche seiner Aussagen letztlich aus seiner Kompetenz als Wirtschaftswissenschaftler entstanden sind und welche letztlich aus seiner persönlichen Situation. Doch dem kritischen Leser kann dies egal sein. Er muss sich so oder so selbst seine Gedanken machen und seine eigenen Schlüsse ziehen. Da dieses Buch sehr lesbar geschrieben wurde, kann sich der Leser schnell auf seine Überlegungen konzentrieren, da er die grundlegenden Thesen und Aussagen umgehend versteht. Der einzige Kritikpunkt ist die Form des Zitierens. Ich mag es einfach nicht, wenn ich für das Zitat erst in einer Liste von Zahlen nach dem Autor und dem Erscheinungsdatum suchen muss, um dann erst in einer zweiten Liste das eigentlich zitierte Werk zu finden. Somit sind es nur vier von fünf Sternen geworden.
Angela Krause aus Dortmund
das buch steckt voller zitate von irgendwelchen leuten, die angeblich sehr erfolgreich sind aufgrund des "geheimnisses". zusammenfassend könnte man sagen, dass man sich vorstellen muss, etwas (erreicht) zu haben, und *zack* hat man es auch. das kommt daher, weil unsere gedanken magnetisch sind und so die äußeren umstände entsprechend der gedankenfrequenz zu einem kommen. wenn man gute gedanken hat, werden gute dinge angezogen, ebenso wie umgekehrt. und weiter? ... naja... das war"s im großen und ganzen schon. es wird eine ganz natürliche sache beschrieben - wenn man etwas will, denkt man oft daran und wird auf dieses ziel hinarbeiten. diese eigenschaft wird mit geschichten von magnetstrahlen im universum, gedankenfrequenzen, einigen vergleichen und zitaten ausgeschmückt und voilà - fertig ist der bestseller. wirklich, viel mehr aussage hat dieses buch nicht. die zitate, die bestimmt ein drittel des buches ausmachen, sind allerdings wenig hilfreich, sondern besagen eigentlich nur, wie toll dieses geheimnis doch ist und wie sehr sich das leben doch verändert, wenn man es kennt. die seiten sind recht spärlich mit informationen bedruckt, die autorin wiederholt sich ständig und betont alles noch fünfmal . aber das, worauf es eigentlich ankommt, findet bequem auch auf einer din-a-4-seite platz. das buch ist gestreckt in alle richtungen, durch viiiiele unnötige aussagen und nicht zuletzt durch enorm viel platz, der zwischen den absätzen gelassen wurde. also für mich riecht das sehr nach aufgewärmten kaffee.
Joachim Pfeiffer aus Osnabrück
Das ist ein Buch, welches endlich mal hält, was es verspricht. Ich habe mit diesem Buch meine Allergie in 2 Tagen wegbekommen. Dieses Buch kann ich nur empfehlen.
Nicolai Keller aus Würzburg
Ich habe mir etwas anderes erwartet. Soros handelt langatmig und in schwer verständlicher Fachsprache sehr theoretisch die Finanzkrise ab. Wobei das Thema in einer Art Schwebezustand gehalten wird: Soros kommt zu keinem eindeutigen Endresumee bzw. zu keinen konkreten Zukunftsaussichten. Viele Seiten des Buches sind auch mit Nebenthemen belegt, die so wirken wie "Seitenfüller".
Heiko Walter aus Koblenz

